Konfirmanden



Konfirmation in Langen-Bergheim am 7. Mai 2017


Gemeinsam mit der Kirchengemeinde feierten die Konfirmanden diesen besonderen Tag.

Hammersbach (jw). Am 07. Mai 2017 feierten die Konfirmanden in der evangelischen Kirche
in Langen-Bergheim ihre Konfirmation, welche sie stärken soll, in eigener Verantwortung
ihren Weg zu gehen. Die Jugendlichen bereiteten sich mit Engagement, Begeisterung und
Ernsthaftigkeit lange auf dieses große Ereignis vor und fieberten diesem einmaligen und
unvergesslichen Tag entgegen.

Diesen dann gemeinsam mit ihren Familien und der versammelten Kirchengemeinde zu feiern
war auch für die diesjährigen Konfirmanden eine große Freude. Nun freuen sich Pfarrer
Markus Christ und die Kirchengemeinde sehr auf die aktive Beteiligung der jungen Leute
am Gemeindeleben.






Konfirmanden - 2017/2018


Emmerich Luca, Am Seedamm 6
Häuser Jason-Noah , Borngasse 27
Häuser Aimee, Borngasse 27
Hardison Zoe , Gartenstr. 3
Herchenröder Björn Kilian , Am Nussberg 7
Jurinic Dennis , Unter den Weingärten 62 a
Knirr Helena Marie, Am Pflanzenrain 12
Müller Nils, Mühlbachstr. 17 a
Neumann, Sophie, Marienborner Weg 11a
Pleß Leon, Odenwaldstr. 23
Schönfelder Julia Sophie, Am Katzengraben 35 a
Schnobl Kira, Obergasse 4
Walker Jenna, Am Pflanzenrain 3





Konfirmandenunterricht



Dienstag, von 16:30 bis 18:00 Uhr im ev. Gemeindesaal Langen-Bergheim



Konfirmanden Rüstzeit in Bethel vom 17.-19. Januar 2017



Unterwegs waren die drei Konfirmandengruppen
aus den Kirchengemeinden Eckartshausen,
Langen-Bergheim und Marköbel mit den Pfarrern
Markus Christ und Jürgen Mankel und den
ehrenamtlichen Betreuerinnen Marianne Christ,
Carmen Dragässer und Ilka Stürtz.

Wir besuchten die von Bodelschwing’schen
Stiftungen in Bethel, eine diakonische Einrichtung
der ev. Kirche, die vielfältige Hilfe für Menschen
in Not leistet.Im Jugendgästehaus ‚Horeb‘ in
Bethel (bei Bielefeld) wurden wir am Anreisetag
freundlich empfangen.

Nach der Zimmereinteilung trafen wir uns im Haus „Dankort“ mit
unserem Referenten, Herrn Jan Seidel, der uns die drei Tage
über freundlich und sachkundig begleitete. Am ersten Nachmittag
brachte er uns durch ein Quiz und einen kurzen Film viel von Geschichte und aktuellen Tätigkeitsfeldern in Bethel nahe.

Den Mittwoch begannen wir mit einer Fotorally durch den Stadtteil Bethel. Anhand von Fotos
mussten wir in Kleingruppen zwei Betheler Häuser ausfindig machen und in Erfahrung bringen,
was darin geschieht. Dann stellten wir uns gegenseitig die Ergebnisse vor, und Herr Seidel
gab darüber hinaus noch weiterführende Informationen.

Nach dem Mittagessen beschäftigten wir uns intensiver mit der Krankheit Epilepsie. Bethel ist
ein führendes Epilepsiezentrum in Deutschland. Und danach bereiteten wir uns auf Gespräche
mit Menschen mit Behinderungen vor.


In drei Gruppen hatten wir dann die besondere Gelegenheit,
ganz offen mit Epiliepsiebetroffenen oder Menschen mit
Behinderungen zu sprechen. Wir waren beeindruckt von dem,
was unsere Gesprächspartner uns erzählten über ihre Erfahrungen
mit und durch ihre Krankheit /Behinderung. Daran anschließend
teilten wir das Erfahrene wieder den anderen Konfirmandengruppen
mit.

Abends gingen einige von uns noch in die integrative Disco in
die ‚Neue Schmiede‘, andere spielten gemeinsam oder verbrachten
gemeinsame Zeit auf den Zimmern.

Am letzten Tag besuchten wir in kleineren Gruppen verschiedene
Werkstätten und Einrichtungen: so z.B. die
Briefmarkensammelstelle und eine Textilwerkstatt.
Auch in unseren Kirchengemeinden wird für Bethel gesammelt,
Briefmarken und Altkleider – das schafft in Bethel Arbeitsplätze
und auch Spendengelder.

Nach den spannenden und informativen 3 Tagen hieß es dann schon wieder am Donnerstag nach dem
Mittagessen, Abschied zu nehmen.

Leonie Weiß / Svea Janik





Konfirmanden in Wittenberg 2017



„Vertraue und versuch‘s“

REFORMATION - 74 Konfirmanden aus dem Dekanat Büdinger Land
in Wittenberg auf den Spuren Luthers und des eigenen Glaubens
GELNHAAR/BINDSACHSEN

Turku, wo liegt das? 74 Konfirmanden und Teamer aus dem Evangelischen Dekanat
Büdinger Land wissen es jetzt: in Wittenberg. Besser gesagt: am Rande von Wittenberg
auf einem ehemaligen Ackerfeld, auf dem eine Zeltstadt entstanden ist.
Turku heißt eines der 13 Gemeindezeltdörfer, in dem die Konfirmanden aus
Gelnhaar und Bindsachsen, Ranstadt, Wolferborn/Michelau und Rinderbügen, Langen-Bergheim
und Marköbel am Reformations-Konfi-Camp teilnahmen. Nach intensiver Vorbereitung
durch die Pfarrer Markus Christ, Katharina Gericke, Andreas Marschella, Thomas Philipp,
Ulrich Pfifferling und die Marköbler Ehrenamtlichen Carmen Dragässer und Lena Elsässer
ging es auf Fahrt.

Das Camp startete mit einem furiosen Auftaktabend im Zentralzelt: Musik und Lieder,
Zauberer und Turner-Tanz, Banana-Hipp und Infos zum folgenden Campleben schafften im
Wechsel eine lockere Atmosphäre. Mit einer kurzen Abendandacht im „Dom“ verabschiedeten
sich alle in ihre 14 Konfirmanden-Luxus-Zelte. Die Nachtwache bemühte sich um genügend
Zeit zum Schlafen.

In den nächsten Tagen beschäftigten sich die Konfirmanden in den Gemeindegruppen mit einem
wesentlichen Thema der Reformation, dass nämlich Glaube eine Vertrauensbewegung auf Christus
zu ist. Kurzfilme führten ins Thema ein: Zuerst Pauline und ihre Mutter, die unter den
Druck der Schulnoten geraten und sich jede auf ihre Weise sorgen um die Zukunft.
Dann Finn, der nach einer Enttäuschung misstrauisch wird und sich ganz in sich zurückzieht.
Und zuletzt Nils und Clara, die bei einem Mobbing-versuch gegenüber einem Schüler untätig
zuschauen oder ihn herunterspielen, weil sie sich nicht trauen einzugreifen.

Schnell waren alle Gruppen im Gespräch und in der Diskussion. Zentral waren dabei drei
biblische Texte, die eingespielt wurden: Das Beispiel Jesu von den Vögeln und den Lilien,
die sich nicht sorgen, aber doch leben, weil Gott sich sorgt, verhalf den Konfirmanden,
eine alternative Szene von Pauline und ihre Mutter zu entwerfen. Der Zuspruch aus Jesaja 43
„Fürchte dich nicht! Ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen,
du bist mein“ wurde auf Finn hin ausgelegt. Und die Beispielgeschichte vom barmherzigen
Samariter ließ die Konfirmanden darüber nachdenken, wie sich Nils und Clara für
den gemobbten Schüler hätten einsetzen können.

Im Abschlussgottesdienst brachte man es auf den Punkt: Die Begegnung mit Gott schafft
Vertrauen und befreit von Versagensangst, von Misstrauen und von dem Kleinmut.
„Trust and try! - Vertraue und versuch‘s“, so lautete das Motto des Konfi-Camps.

„Viele kreative Elemente wie Gruppen-Surfing oder das Entwerfen eines ‚Menschen der Zukunft‘
werden den Konfirmanden ebenfalls in Erinnerung bleiben“, so der Gelnhaarer Pfarrer
Andreas Marschella.

Nach Tischgebet und Mittagessen gab es verschiedene Workshops, in denen sich die Konfirmanden
ausprobieren konnten. An einem Nachmittag besuchten alle die Stadt Wittenberg. Ein Besuch
am Luthergrab gehörte ebenfalls dazu. Eigene Abendandachten beschlossen die eindrucksreichen
Tage in ruhiger Atmosphäre. Die verschiedenen Begabungen der Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen
und Konfirmanden ergänzten sich dabei gut. „Aus den Rückmeldun-gen ist zu schließen, dass es
den Konfirmanden und den Teamern Spaß in Turku und dem Konfi-Camp gemacht hat. Das ganze war
eine gute Anregung, auch im Evangelischen Dekanat Büdinger Land ein solches Camp einmal
durchzuführen - mit viel Vorbereitung und langem Anlauf dürfte das zu schaffen sein“,
so Pfarrer Marschella.
Pfarrer Marschella