Veranstaltungen




Unser Boden - Netzwerk des Lebens

Bodenkundlerin berichtet in der evangelischen Kirchengemeinde Langen-Bergheim

(Langen-Bergheim/mc)

Zu einem Vortrag über das Thema "Boden - Netzwerk des Lebens" hatten die evangelischen
Kirchengemeinden Langen-Bergheim und Eckartshausen in das Gemeindehaus in Langen-Bergheim
eingeladen.

Referentin Dr. Maren Heincke, die beim Zentrum für gesellschaftliche Verantwortung der
Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (Mainz) arbeitet, informierte über die Bedeutung
des Erdbodens und dessen vielfältigen Funktionen.

"Die Bedeutung des Bodens wird bis heute unterschätzt", sagte die Agrarwissenschaftlerin
im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal, unter ihnen auch Sabine Bertram-Schäfer,
Dekanin im evangelischen Dekanat Büdinger Land, sowie zahlreiche Jugendliche und Konfirmanden.

Denn der Boden sei eines der kostbarsten Güter der Menschheit: "Böden dienen der Ernährung.
Auf Böden siedeln wir. In einem Hektar Boden ist eine Biomasse so groß wie das Gewicht von
20 Rindern.

So sind die Böden auch nach der Tiefsee die größten Kohlenstoffspeicher der Welt".

Zudem übernähmen sie eine Kühlungsfunktion, was besonders in Zeiten des Klimawandels von Bedeutung sei.

Die Bodenkundlerin hob besonders die Wichtigkeit der Böden für den Wasserhaushalt hervor.
Die guten Wetterauer Lößböden zeichneten sich durch die besondere Speicherfähigkeit von Wasser
auch in trockenen Jahren aus, so dass immer noch achtbare Ernten eingefahren werden könnten,
wenn anderswo alles vertrocknet sei.

Böden seien außerdem Speicher vergangener Erdzeitalter und menschlicher Kulturen.

Erschreckend sei, dass weltweit zunehmend kriegerische Auseinandersetzungen um gute Böden
geführt würden. Länder wie China würden weite Gebiete anderer, ärmerer Länder aufkaufen (landgrabbing),
um ihre eigene Bevölkerung ernähren zu können.

"Und auch wir Deutsche - wenn wir alles an Agrarexporten und -Importen verrechnen - belegen in
anderen Ländern, insbesondere auch in Entwicklungsländern, noch ein Drittel mehr Fläche als die
eigene Agrarfläche in unserem Land", stellte Dr. Heincke fest.

Gute Böden würden weltweit auch durch klimabedingte Änderungen verlorengehen, veröden oder im Meer
versinken oder erodierten durch unsachgemäßen Verbrauch, führte die Wissenschaftlerin weiter aus.
Auf den Böden im Regenwald würden auch Futter- und Nahrungsmittel für die reichen westlichen Länder angebaut.

Rund eine Stunde zeigte Dr. Maren Heincke der sehr interessierten Zuhörerschar anhand von
beeindruckenden Schaubildern und Tabellen die ungeheure Wertigkeit der heimischen Böden,
wies auf die unterschiedlichsten Zusammenhänge hin, und machte deutlich, wie wichtig das
Thema des schonenden, sparsamen und nachhaltigen Umgangs mit den Böden dieser Welt und hier vor Ort ist.

Immer noch würden bei der Ausweisung von neuen Wohn- oder Gewerbeflächen große Gebiete auf
der grünen Wiese ausgewiesen, anstatt schon gebrauchte Flächen konsequent und intelligent zu
nutzen oder zu recyceln.

Pro Tag würden in Deutschland über 60 Fußballfelder an neuer Fläche unwiederbringlich versiegelt.
Von der Politik gesetzte Umweltziele würden weit verfehlt.

Man wisse zwar viel darüber, wie ein nachhaltiger Umgang mit dem Boden aussehen könne, aber an
der Umsetzung hapere es, sagte Dr. Heincke. "Einen wichtigen Beitrag leisten die Kirchen, indem sie
Prozesse der Bewusstseinsbildung anstoßen und für das Thema sensibilisieren. Die jetzt lebenden
Generationen sind vermutlich die letzten, die noch den Spielraum zum Handeln haben. Alle folgenden
Generationen können dann, kehren wir nicht um, nur noch reagieren."

Nach interessierten Rückfragen aus den Reihen der Zuhörer, beschloss Pfarrer Markus Christ
den informativen Abend mit den Worten: "Nur wenn wir etwas näher kennen, können wir es besser schützen.
Auch dieser Abend mag dazu dienen, dem stummen Boden eine Stimme zu geben."


Die Evangelische Kirchengemeinde feierte ihre Jubiläumskonfirmanden

Am Pfingstsonntag, den 09. Juni 2019 versammelte sich die Ev. Kirchengemeinde Langen-Bergheim
zu einem ganz besonderen Pfingstgottesdienst mit Abendmahl, denn es wurden zahlreiche
Konfirmanden-Jubiläen gefeiert.

Für die Jubiläumskonfirmandinnen und -konfirmanden war es ein Tag des Wiedersehens,
z.T. nach langer Zeit. Im Gottesdienst stand freilich die Verbundenheit mit der Kirche,
das Getauft- und Konfirmiertsein im Mittelpunkt, und was es heißt, fest in Gottes Liebe
eingeschrieben zu sein, durch die wechselnden Zeiten des Lebens.

Dies kann man sich wie ein Band vorstellen, welches sich vom Beginn bis zum Ende des Lebens durchzieht.
Pfarrer Markus Christ stellte dies im Gottesdienst symbolisch mit Hilfe eines Gummibandes dar,
welches vom Taufbecken bis zu ihm zur Kanzel reichte.

Jeder ist mit einem unsichtbaren Band mit der Taufe verbunden.
Mal ist das Band im Leben, im Bezug zu Gott und Kirche, gespannt, mal locker, mal stramm und stark,
manche Menschen entscheiden sich auch, das Band durchzuschneiden, manche finden den Weg später auch
wieder zurück.

Das Band hält in guten wie auch in schlechten Zeiten, in Erfolgen und Misserfolgen, in Begeisterung
und in Freude, in der Liebe, im Frust, im Leid, in der Traurigkeit und Enttäuschung -
das Band wächst im Laufe des Lebens und ist, von Gott her und neudeutsch- "unkaputtbar".
Es ist Gottes Band, welches die Menschen in der Glaubensgemeinschaft und den Werten verbindet.
Das Band gibt Halt das ganze Leben hindurch.

Musikalisch schwungvoll und abwechslungsreich wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor unter
der Leitung von Andrea Schima sowie vom Posaunenchor begleitet.

Nach dem Gottesdienst blieben viele Besucher bei Kaffee und Kuchen noch lange Zeit zusammen,
führten nette Gespräche, frischten Kontakte auf, schwelgten in Erinnerungen, und Pfarrer Christ
las einige interessante Begebenheiten aus der Chronik dieser Jahre.

Gemeindefest in Langen-Bergheim

Geselliges Beisammensein rund um die evangelische Kirche

Am 25. und 26. Mai lud die evangelische Kirchengemeinde zu ihrem diesjährigen Gemeindefest
ein und wie jedes Jahr folgten Jung und Alt der Einladung.

Bei traumhaft schönem Wetter fand ein fröhliches Zusammensein mehrerer Generationen
rund um die Langen-Bergheimer Kirche statt und als musikalische Unterhaltung spielte
am Samstag die Gruppe "Fingerprints".

Sonntags, nach dem gemeinsamen Gottesdienst mit Einführung der neuen Konfirmanden,
gab es erst Herzhaftes zum Mittagstisch und danach Kaffee mit leckeren, selbstgebackenen Kuchen.

Im diesjährigen Ratespiel sollte geschätzt werden, wie viele Gottesdienstbesucher
im Jahr 2018 verzeichnet werden konnten. Hier gab es attraktive Preise für die Teilnehmer zu gewinnen.

Die zahlreichen Gäste und Beteiligten verbrachten eine gemütliche Zeit und freuten sich
über die gelungene Veranstaltung.

Pfarrer Markus Christ und die Mitglieder des Kirchenvorstands sprachen den vielen Mitwirkenden
und helfenden Händen ihr herzlichstes Dankeschön aus. Besonders zu erwähnen ist hier das
Engagement der jetzigen und auch früheren Konfirmanden, welche die ganze Zeit spontan da
angepackt haben, wo es nötig war.

01.06.2019 Hammersbach (jw)




Weltgebetstag in Langen-Bergheim

Ev. Kirchengemeinden feierten den Weltgebetstagsgottesdienst

"Kommt, es ist noch Platz, alles ist bereit!"

Unter diesem Motto wurde der diesjährige Weltgebetstagsgottesdienst in der
Langen-Bergheimer Kirche gefeiert.

Am Freitag, 01.03.2019 um 19.00 Uhr versammelten sich ca. 100 Gäste aus den Gemeinden
Langen-Bergheim, Eckartshausen, Hainchen, Himbach und Altwiedermus in der Langen-Bergheimer Kirche.

Das Motto des Gottesdienstes war eine Einladung an alle: Es ist noch Platz - und in den
Blick genommen wurden insbesondere Menschen, die schnell ausgegrenzt werden.

Die Gottesdienstliturgie kam in diesem Jahr aus Slowenien. Auch Biographien von
slowenischen Frauen wurden verlesen und es wurde für ein gutes Miteinander,
für mehr Gerechtigkeit, für die Bewahrung der Schöpfung und den Frieden gebetet.

Zuvor hatte Pfarrer Christ in den verschiedenen Frauenkreisen durch Informationen und Bilder
das Land Slowenien vorgestellt und die modernen geistlichen Lieder mit den beschwingten,
sehr ansprechenden Weisen eingeübt.

Nach dem Gottesdienst fanden sich viele der Besucher im liebevoll geschmückten Gemeindesaal ein,
das diesmals zu klein für den großen Andrang war. - Die slowenischen Landesfarben waren mit in
die Dekoration eingearbeitet.

Die Gäste wurden von unserem Gottesdienstteam (aus Frauentreff, Kirchenvorstand und anderen Frauen
aus der Gemeinde) mit typischen, slowenischen Köstlichkeiten bewirtet. Eine wunderbare Vielfalt,
Süsses und Deftiges in allen Farben und Kreationen, eine Lust für Augen und Gaumen.

Alles schmeckte allen sehr gut und anregende Gespräche rundeten den Abend ab.

Hammersbach (jw)

10-jähriges Jubiläum der Küsterin

Ev. Kirchengemeinde Langen-Bergheim dankt "guter Seele" in der Gemeinde.

Im Rahmen des Tauferinnerungs-Gottesdienstes am Sonntag, 24. Februar 2019 dankte die
Kirchengemeinde Langen-Bergheim, Pfarrer Markus Christ und der Kirchenvorstand
Frau Linda Schäfer ganz herzlich für ihre 10-jährige Tätigkeit als Küsterin.

Durch ihre zuvorkommende, freundliche und hilfsbereite Art füllt sie ihr Amt in
einer sehr besonderen Weise aus. Durch ihr unbegrenztes Engagement, ihre immerwährenden
Bemühungen und ihrem großen Herzen ist sie eine riesige Stütze für die gesamte Kirchengemeinde.

Die Kirchengemeinde wünscht sich sehr, dass sie uns noch für viele, viele Jahre erhalten bleibt
und weiterhin mit so viel Freude ihrer Tätigkeit nachgeht.