Konfirmanden


Die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden


Borgwardt Carlos
Conradi Collin
Dieter Nils Julian
Emmerich Valerie Madeline
Hardison Marlon
Krüger Louis
Münch Emma
Pless Alexander
Drong Marvin


Konfirmanden - 2020/2021


Berlejung Lilli, Goldbergstr. 7a
Böhme Tim, Langgasse 25 A
Fabienne Friedrich, Hanauer Str. 24 A
Fritz Samira, Burgstr. 5, Mrk.
Hahn Jennifer, Altwiedermuser Weg 15
Peters Katharina, Taunusstr. 19
Schmidt Maximilian, Waldstr. 5
Schneider Louis
Tschierske Samira, Hintergasse 16
Van der Burg Marius, Altwiedermuser Weg 25a
Wawok Timon, Am Katzengraben 35C
Weinmann Eris, Taunusstr. 8

Aus dem letzten Jahrgang wurden und werden noch konfirmiert:
Eisgruber Kathrin - Herchenröder Filine - Merlau Sarah.




Konfirmanden 2021






Was unsere Konfirmanden über den Gottesdienst denken ..




Immer wieder frage ich in den Konfirmandenjahrgängen die Konfirmanden, was sie vom
Gottesdienst halten, was ihnen gefällt oder auch nicht. Sie füllen Ihr Blatt in der
Kirche ganz im Stillen aus, jede und jeder für sich, und geben das Blatt dann anonym,
ohne Namen ab; ich sage immer: Ihr könnt alles schreiben, nur ehrlich muss es sein.
Ich bin jedesmal überrascht, wie differenziert und unterschiedlich, wie tief auch die
Antworten der Konfirmanden/innen sind:

Hier einige Antworten - haben Sie Freude beim Lesen und staunen Sie mit mir, welche tollen
Gedanken, zustimmende und kritische, unsere Konfirmanden haben:

1.) Was denkst Du: Warum kommen Menschen seit Jahrhunderten in die Kirche? Was finden sie hier?

.Sie kommen hierher, um gemeinsam zu beten
.Sie wollen auf Gott hören, also: Gott sagt ihnen, was sie besser machen können.
.Menschen reden mit Gott.
.Sie suchen die Nähe zu Gott.
.Menschen suchen hier Frieden.
.Menschen suchen nach Liebe von Gott.
.Sie finden Geborgenheit. Sie finden Zuflucht.
.Sie finden Glauben und dass Gott auf sie achtet.
.Sie finden hier Liebe und Gutes von Gott.
.Und finden hier viel ihrer Religion. Und Leute, die den Glauben teilen.
.Und normalerweise (Anmerkung: wenn nicht Corona herrscht) auch Gesang und Krippenspiele.
.Menschen kommen in die Kirche wegen vieler Gründe, vielleicht weil sie grade schwere
Zeiten durchmachen und Hilfe von Gott wollen. Oder weil sie Gott danken wollen. Und hoffentlich
können sie das was sie da wollen, auch finden.
.Menschen kommen in die Kirche, weil es ihnen Spaß macht und weil sie sich zu Gott verbunden fühlen.
.Menschen wollen, weil sie an Gott glauben, in der Kirche die Woche beenden.


2.) Was ist DIR an den Gottesdiensten wichtig? Was gefällt DIR hier?

.Also mir ist wichtig, dass man mit Gott reden kann und dass man sehen kann, wo man getauft worden ist.
.Mir gefällt die Orgel und das Taufbecken.
.Mir gefällt, dass man sich einfach hinsetzen kann, und einem mehr über Gott erklärt wird bzw. viele Themen angesprochen werden.
.Mir ist die Orgel wichtig und eigentlich der Gesang
(Anm.: coronabedingt zur Zeit kein Gemeindegesang möglich)
.Mir ist wichtig, dass ich mit dem Gottesdienst die Woche abschließe, und Gott danken kann für die Woche
.Mir ist wichtig, mehr über meine Religion zu erfahren, und mir gefällt, dass es so ruhig ist.
.Mir ist hier wichtig, einfach nur da zu sein.
.Ich finde es besonders gut, dass man hier nachdenken kann oder an Gottesdiensten einfach mal hören
kann, was man hier zu sagen hat, und sich dieses auch zu Herzen nehmen kann.
.Mir ist wichtig, dass man zusammen in der Kirche ist.
.Mir gefällt es, wenn gesungen wird (Anm.: Solistischer Gesang ist in manchen Gottesdiensten möglich)
.Mir gefällt, dass man mit Menschen zusammenkommt, die man entweder kennt oder auch nicht.
.Mir ist wichtig, dass man in den Gottesdiensten gemeinsam betet und zusammen Lieder singen kann,
ich finde das macht den Gottesdienst besser und schöner. Mir gefällt die Orgel.

3.) Was findest Du nicht gut, was würdest du anders machen?

.Ich finde, es gibt nicht viel, was man anders machen kann.
.Ich finde es nicht so gut, dass der Gottesdienst so früh ist.
.Ich würde gar nichts verändern, denn jeder kann alles sehen. Der Aufbau des Gottesdienstes gefällt mir
(Anm.: Liturgie). Er ist mir sympathisch.
.Ich finde nicht gut, dass wir z.Zt. nicht singen können. Ich würde nichts ändern.
.Mir gefällt das viele und lange Reden nicht.
.Ich würde den Gottesdienst mehr an die heutige Zeit anpassen.
.Ich würde das so machen, dass man die Menschen mehr verbindet und nicht nur auf den Bänken sitzen
oder auf einem Fleck stehen lässt.
.Ich finde alles gut, ich würde nichts ändern, weil es so perfekt ist wie es ist.

Markus Christ




Liebe Gemeindeglieder



In diesem Jahr hat das Coronavirus so manches durcheinander gebracht.
Sogar die Konfirmation musste verschoben werden, sie ist jetzt für den 25.10.2020 geplant.
Da die Vorstellung in diesem Jahr entfällt, habe ich die Konfirmandinnen und Konfirmanden gebeten,
sich Themen zu wählen, zu denen Sie im Gemeindebrief einige Zeilen schreiben möchten.
Diese Berichte sind im Folgenden zu lesen. Schon die Wahl der Themen macht deutlich, was die
jungen Menschen bewegt. Und ihre Gedanken sind auf jeden Fall nach denkenswert.
Vielen Dank, euch Konfirmandinnen und Konfirmanden!

Pfarrer Markus Christ


Umwelt



Es gibt viele Arten von Umweltverschmutzung.Darunter z.B. Plastik, Müll oder CO2.
Viele Tiere verheddern sich in Netzen oder Plastikbeuteln,die wir Menschen ins Meer
werfen, ohne Rücksicht auf die Natur.Tierarten sterben aus oder verhungern, verwechseln
Plastiktüten mit Quallen und ersticken.

Wenn wir mit dem Auto fahren, stoßen wir Unmengen CO2 in die Luft, das wiederum schadet
auch uns Menschen,weil sich die Erde erwärmt und es zu unerträglicher Hitze kommt, die
kein Mensch aushalten kann. Darum müssen wir etwas tun und mit kleinen Schritten anfangen,
die viel bedeuten können. Wenn jeder etwas verändert,können aus kleinen Schritten große
werden.

Wir können helfen, wenn wir Müll richtig entsorgen und uns sicher sind, dass er auch
richtig entsorgt wird.

Wir können kurze Strecken einfach mal mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß laufen
(Bewegung schadet niemandem).

Kleider, die wir nicht mehr brauchen, kann man verschenken oder verkaufen. Stoffbeutel
muss man nicht nach einem Mal Benutzen gleich wegwerfen, man kann sie einfach nochmal
nehmen. Anstatt Plastik kann man sich Holz, Glas oder Metall zulegen. Nur die Lichter
anlassen, die man wirklich braucht.

Macht etwas daraus, und versucht es wenigstens mal mit einer Veränderung.Gott möchte,
dass wir uns um die Erde kümmern und sie pflegen, so das die Nächsten die Welt genauso
genießen dürfen.

Jolina Mohilla / Sarah Merlau




Rassisten - keine Christen



Auch heute ist Rassismus ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Es ist eine Form
der Diskriminierung anderer aufgrund von z.B. Hautfarbe oder Glaube. Da auch einige
"Christen" ihren Rassenhass mit dem Christentum rechtfertigen, ist es umso wichtiger,
sich vor Augen zu führe, dass dies gegen das höchste Gebot verstößt, nämlich Nächstenliebe.

Wenn man Menschen auf ihre Hautfarbe reduziert, sollte man daran denken, dass Jesus
aufgrund seiner Herkunft auch farbig gewesen sein kann. Jesus war Jude. Wenn man jedoch
andere Religionen schlecht reden sollte, bitte nicht vergessen, dass alle Religionen doch
auf irgendeine Weise zusammenhängen. Auch hat Jesu Hinrichtung nichts mit dem Judentum an
sich zu tun.

So kann man helfen:
Wenn Sie sich gegen Rassismus einsetzen wollen, haben wir hier ein paar Möglichkeiten
herausgesucht, bei denen Sie auch ohne Geld helfen können. Das, was man natürlich immer machen
sollte, ist, bei Situationen, wo andere aufgrund verschiedenster Merkmale unfair behandelt
werden, nicht die Augen verschließen, sondern seine Stimme immer für diejenigen einsetzen,
die nicht gehört werden. Auf unseren ‚inneren Samariter' sollten wir hören.

Auf YouTube kann man sich ein Video ansehen, bei denen alle Einnahmen an Organistionen gespendet
werden. Einfach bei YouTube "black lives matter donate video" eingeben.



Momentan gibt es auch immer mal wieder Demos gegen Rassismus, an denen man teilnehmen kann.

Joeanna Stötzer / Delia Schulz-Schlögel


Lebensmittelverschwendung





Jedes Jahr werden rund 1,3 Milliarden Tonnen an Lebensmittel weggeschmissen.Gleichzeitig
hungern 821 Millionen Menschen weltweit.



Lebensmittelverschwendung
Kontinent KG/pro Kopf/Jahr
Nordamerika und Ozeanien 115 kg
Europa 95 kg
Industrieländer Asiens 73 kg
Nordafrika, West- und Zentralasien 33 kg
Lateinamerika 25 kg
Süd- und Ostasien 11 kg
Sub-Sahara Afrika 6 kg


Auch die Bibel lehrt uns, dass wir mit unseren Ressourcen besonnen umgehen sollen und nur das
anbauen bzw. kaufen sollen, was wir wirklich benötigen.

Bereits in der Schöpfungsgeschichte Genesis 1-3 geht es um den verantwortlichen Umgang und
die Wertschätzung von Nahrungsmitteln. Es heißt darin, der Mensch sollte das von Gott
Geschaffene bebauen und bewahren.

An vielen Stellen in der Bibel taucht das Brot in verschiedenen Formen und Bedeutungen sowie
auch als Symbol auf. Uns allen ist zum Beispiel das letzte Abendmahl bekannt, bei dem Jesus
Brot und Wein mit seinen Jüngern teilt.

In der Bergpredigt von Matthäus 6,26 heißt es "Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht,
sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.
" Also ist Gott zu uns sehr gütig, indem wir genug zu essen haben - zusammen mit zahllosen
anderen Lebewesen auf der Erde.

Das heißt auch, dass wir sehr dankbar sein sollten für unsere Lebensmittel und dementsprechend
mit ihnen umgehen sollten.


Tipps gegen Lebensmittelverschwendung:

Auf regionale Lebensmittel achten.
Denn je kürzer der Weg des Lebensmittels bis auf dem Teller ist, desto weniger Lebensmittel
gehen verloren.

Saisonale Lebensmittel verwenden.
Gemüse und Obst das gerade Saison hat, hält sich länger. Außerdem hat es einen höheren Vitamingehalt
- und reduziert die eigene Klimabilanz

Das Mindesthaltbarkeitsdatum richtig verstehen.
Wenn das Datum überschritten ist, bedeutet das nicht, dass das Produkt nicht mehr genießbar ist.
Den abgelaufenen Joghurt ruhig öffnen und probieren, statt ihn ungeprüft in den Müll zu werfen.
In der Regel helfen Augen, Nase und Mund, um zu erkennen, ob das Produkt noch gut ist. Vorsicht
aber mit dem Verbrauchsdatum von Fisch und Fleisch - dies sollte in der Regel eingehalten werden!

Den Einkauf besser planen.
So ist es einfacher, nur die benötigten Lebensmittel einzukaufen. Es hilft, sich vor dem Einkauf
eine Liste zu schreiben.

Foodsharing & Co.
Es gibt immer mehr Anlaufstellen, an denen Essen geteilt oder abgegeben werden kann, z. B. bevor
man in den Urlaub fährt. Auch mit Nachbarn und Freunden kann man teilen.

Marvin Schreiber / Marvin Baumann





Der Boden unter unseren Füßen





Grundlage unseres Lebens

Gott hat uns unser Leben geschenkt und alles, was wir dafür brauchen.
Dafür können wir sehr dankbar sein.

Wir haben uns ein bisschen mit dem Boden unter unseren Füßen beschäftigt, den Gott so
wundervoll gemacht hat, dass alles, was wir zum Leben brauchen, darauf wachsen kann.
Unser Boden ist eine wertvolle Grundlage unseres Lebens.

300 Jahre kann es dauern, bis 1 mm fruchtbarer Boden entstanden ist. Ihn zu vernichten
geht viel schneller. Unser Boden ist der größte Lebensraum der Erde, denn darin leben mehr
Organismen, als auf der Erde und in den Ozeanen. Um die Böden lebendig zu halten, bauten
die Bauern früher Humus auf. Mit ihm nährten sie Äcker und Felder. In der Landwirtschaft hat
sich im Laufe der Zeit jedoch einiges geändert. Die Gesundheit der Böden und der Lebewesen
wurde zwischenzeitlich nicht mehr so beachtet. Zum Glück hat uns Gott aber auch unseren
Geist und die Möglichkeit zur Umkehr gegeben. Es entsteht zunehmend wieder ein Bewusstsein
für die Bedeutung des Bodens.

In einem Museum in Görlitz kann man mit einer besonderen Brille durch die Unterwelt reisen
und bekommt eine Ahnung davon, wieviele verschiedene Tiere im Boden unter unseren Füßen leben
- z.B. Springschwänze, Hornmilben,Raubmilben, Weißwürmer, Regenwürmer, 100-Füssler, Rädertierchen
usw… Dieses Leben macht unsere Böden fruchtbar. Unsere Böden sind aber nicht nur Grundlage
für den landwirtschaftlichen Anbau, sondern sie sind auch wertvoll, weil sie Kohlenstoff
speichern können, was extrem wichtig für unser Klima ist. Außerdem können die Böden Wasser
für die Pflanzen speichern, zur Kühlung der Luft und als Überflutungsschutz.

All das kann der Boden nur, weil er belebt ist. Am besten kennen wir die Regenwürmer, die
humusreiche Erde produzieren und den Boden fruchtbar machen, den Boden durchlüften und dafür
sorgen, dass sich kein Wasser an der Oberfläche staut. Kohlenstoff, den die Pflanzen aus der
Luft holen, wird so dauerhaft im Boden gebunden.

Forscher haben herausgefunden, dass wenn wir nur 4 Promille mehr Humus auf der Erde in den
landwirtschaftlich genutzten Böden produzieren würden, sämtliche Treibhausgasausstöße eines
Jahres gebunden werden würden. Faszinierend, wie Gott sich das alles ausgedacht hat!

Viele Bauern beachten dies nun und kümmern sich um unser wertvolles Geschenk von Gott.
Sie füttern die Tiere im Boden, vermeiden das Pflügen des Bodens und sorgen dafür, dass
der Boden möglichst immer mit Pflanzen bedeckt ist. Eine gute und sichere Ernte ist so
auch in trockenen Jahren möglich.

Dabei sieht man, dass der alte Bauernspruch noch gilt: Viele Regenwürmer - guter Boden.
In Frankreich gibt es einen Spruch, der es noch schöner sagt: Gott weiß, wie man die Erde
fruchtbar macht - er hat das Geheimnis den Regenwürmern anvertraut. Es ist wichtig, dass
die Bauern für unseren Boden sorgen. Aber es ist genauso wichtig, dass weniger kostbarer
Boden zubetoniert wird. Jeden Tag verschwinden 60 Hektar Land auf unserer Erde unter Asphalt
oder Beton. Das sind ungefähr 150 Fußballfelder täglich. Unvorstellbar!

Wir wünschen uns, dass alle Menschen das große Geschenk von Gott, was uns am Leben hält,
achten und dankbar damit umgehen. Dann haben wir alle eine schöne Zukunft.

Von Cathrin Eisgruber, Fabian Weiß und Filine Herchenröder



Konfirmandfahrt nach Bethel



Von 20. bis 22. Januar 2020 fuhren die Konfirmandengruppen aus Langenbergheim,
Marköbel und Eckartshausen gemeinsam mit den Betreuern Pfarrer Christ, Pfarrer
Nünninghoff und Pfarrerin Bärenfänger, Ilka Stürtz, Carmen Dragässer, Benjamin Herrmann
und Helena Knirr in die von Bodelschwingh'schen Einrichtungen nach Bethel bei Bielefeld.

Ziel war, den Kontakt zu Menschen mit Einschränkungen zu suchen und ihre Lebensumstände
und Lebenssituationen besser verstehen zu lernen. Wir haben in diesen drei Tagen viel
über das Leben von Menschen mit Behinderungen gelernt. Von Besuchen in verschiedenen
Werkstätten bis zu konkreten Begegnungen und Gesprächen mit Menschen mit Einschränkungen
war alles dabei.

In der Freizeit durften die Konfis zusammen in Gruppen durch Bethel laufen und nochmal
alles in Ruhe erkunden. Abends haben wir Gemeinschaftsspiele gespielt, Tischkicker
gespielt oder haben uns über die neu gewonnenen Einsichten und Erlebnisse des Tages
ausgetauscht.
Die Exkursion war eine erlebnisreiche und tolle Erfahrung. Am besten hat uns das
Interview mit den betroffenen Menschen gefallen. Eindrucksvolle Gespräche sind das
gewesen, die uns neu ins Nachdenken gebracht haben.

TEAMERIN HELENA KNIRR UND TEAM




Leider ging der Bericht von Justin Gimbel und Eric Schobl vergessen.
Er sei hier nachgereicht:

Wir die Konfirmanden waren vom 20.1- 22.1.2020 in Bethel. Dort besuchten wir die von
Bodelschwingh'schen Stiftungen, eine Einrichtung der evangelischen Diakonie.

Wir, Erik und Justin, möchten euch einen kleinen Einblick in die Betheler Welt zeigen:

Bethel ist eine schöne Stadt, in der durch die v. Bodelschwingh'schen Einrichtungen
Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen oder anderen Problemen oder
Krankheiten unterstützt werden. Hier wird ihnen geholfen, ihrem Alltag zu bewältigen,
auch mit vielen, auch freiwilligen, Helfern. Auch für uns war es eine HILFREICHE Erfahrung.
Wir lernten den Alltag von Menschen mit Einschränkungen kennen und kamen ins Gespräch.
Sie sagten uns, dass sie lieber arbeiten als Urlaub haben. Auf dem ersten Arbeitsmarkt
würden sie keine Beschäftigung finden. Viele der Menschen dort sind in Ihrem Alltag sehr
eingeschränkt und auf die Hilfe von anderen angewiesen. Die Beschäftigungen waren:
Kochen, Briefmarken sammeln, Stanzarbeiten. Im Nachhinein gesehen, waren diese Tage für uns
sehr interessant, um den Umgang mit diesen Menschen kennenzulernen. Die Kirche unterstützt
Bethel durch finanzielle Mittel über die Diakonie. Vor Gott sind alle Menschen gleich viel wert,
das wurde uns in diesen Tagen klar. Nun gehen wir auch anders mit Ihnen um und haben Respekt,
wie Sie Ihren Alltag schaffen und meistern. Sie waren alle sehr offen und NETT zu uns.
Tolle Erfahrung.

Erik Schnobl und Justin Gimbel









Gemeinsames Brot backen





Am Samstag vor Erntedankfest trafen sich Konfirmandinnen und Konfirmanden
aus Langen-Bergheim und Marköbel, um gemeinsam mit Bäcker Bär und Herrn Koller
Brot zu backen.

Die Konfirmanden lernten in der Backstube eine Menge über das alltägliche und so
elementare Lebensmittel Brot.

Auch gestalteten sie das Gebildbrot für den Altar des Erntedankfestes.

Das Material für die vielen Brotlaibe stiftete Bäcker Bär. Im Erntedankfest wurden
dann die Brote gegen eine Spende für Brot für die Welt an die Gottesdienstbesucher abgegeben.

Danke an Bäcker Bär und Herrn Koller für die Zeit, die sie sich genommen haben,
und für die Brote und die Informationen dazu.

Danke den Konfirmandinnen und Konfirmanden, die sich in den Herbstferien zum Brotbacken
in der Backstube zusammengefunden hatten und mit dem Erlös über Brot für die Welt geholfen haben,
Elend in der Welt zu mindern.



Unsere drei Teamer




Wir sind Helena, Kevin und Jonatan,und wir sind alle drei Konfi-Teamer in der Kirchengemeinde
Langen-Bergheim.

Ich, Helena, bin das jetzt schon das zweite Jahr, Kevin und Jonatan sind seit diesem Jahr neu
dabei. Wir drei haben im August den Teamer - Tag vom Ev. Dekanat im Jugendkulturbahnhof
Bleichenbach besucht.

Dort haben wir gelernt, wie wir uns als Teamer zu verhalten haben.

Unsere Aufgabe ist es, die Konfis durchs Konfirmandenjahr mit zu begleiten, Pfarrer Christ
zu unterstützen und den Konfirmanden Fragen zu beantworten, wenn sie mal nicht weiter wissen.

Das Teamer sein macht uns allen drei, wie man sieht, sehr viel Spaß, und wir können uns vorstellen,
noch einige Jahre dabei zu bleiben.